Samstag, Dezember 27, 2008

Ich und eine Gemeinde?! Ich bin Gemeinde!



Auf Lithas Blog las ich eben ihre Gedanken zu Gemeinde und dem Gemeindeleben.

Vieles was sie schreibt kann ich unterschreiben. Darum lehne ich meinen Beitrag an ihren an.
Schon lange beschäftigt mich, was eigentlich los ist!?

Erlaube mir, etwas auszuholen.
Gläubig bin ich, seit ich ca. 18 J. alt war.
Anfangs hatte ich noch nicht viel Plan darüber, was die Bibel sagt.
Ich hörte was Jesus für mich getan hat, und glaubte es und liebte Jesus dafür. Das war's eigentlich schon, was zu meiner Bekehrung zu sagen wäre.
Mein Leben verlief weiterhin beinahe so, als wäre ich nicht bekehrt.
Kneipen und Discotheken waren meine zweite Heimat. Oder eigentlich war ich mehr Bestandteil des Inventars... :-)
Aber ich erzählte von Jesus - inmitten von Satanisten und was weiß ich nicht noch für Ausrichtungen. Manchmal stritt ich mich rum.. manchmal hatte ich ein prophetisches Wort für jemanden. Hihi.. trotz meiner geistigen Unreife, gebrauchte der Herr mich, um Menschen einen Kurs zu geben oder sie zu ermutigen.

Auch wenn ich noch ein Küken war, ich liebte Jesus.
Und Er war immer da und hat mich durch schlimme Situationen hindurch bewahrt.
Im Nachhinein kann ich das alles sehen.

Das ging viele Jahre so. Ein Überlebenskampf und eine Suche nach meinem Platz im Leben.
Als ich mit 27 meinen Sohn bekam, gab ER mir die Kraft, mein Leben von jetzt auf gleich komplett umzukrempeln.
Kein Alkohol und keine Eskapaden mehr. Und ich vermisste auch nichts.
Schon früh war ich alleinerziehend. Und dafür, dass ich eigentlich ein Wildfang war, ist mir das Ding mit der Erziehung richtig gut gelungen. Ihm sei LOB UND DANK!
Durch die neue (auch doppelte) Verantwortung, veränderte ich mich auch in meinem Wesen.
War ich früher auf der Suche, so kam jetzt eine Sicherheit in mich, dass ich auch beruflich Fuß fassen würde.
Als Sohnemann in einem guten Alter war, orientierte ich mich und wollte einen Beruf erlernen.
Es war nicht einfach.... wirklich nicht einfach.
Was mir mehr und mehr zu schaffen machte, waren die Anforderungen einer perfekten Mutter, die zum Teil massiv von außen auf mich einschlugen.
Wie ich zu sein hätte, und was ich zu tun hätte. Viele Schlaue gab es unter vielen Zuschauern.
Ich ballancierte jahrelang zwischen starksein-und perfektsein müssen.
Trotz vieler Bemühungen traf mein Traum nicht ein.
Einen guten Job zu haben!
Die Türen knallten von Mal zu Mal vor meiner Nase zu.
Es schien diesen Platz für mich nicht zu geben. Da wo ich reingepasst hätte, hatte ich keine Chance reinzukommen und da wo ich evtl. Chancen gehabt hätte, dafür war ich nicht geschaffen.
Aus großem Optimismus, wurde zunehmenst mehr Verzweiflung. Auch der Druck von außen ließ nicht nach, sondern verstärkte sich. Das wird aber zuviel, es zu erzählen.

An einem bestimmten Punkt, fragte ich plötzlich immer mehr nach Jesus.
Dank dem Internet bekam ich Kontakte und las viel in Foren.
Immer mehr begriff ich, dass ich Gott wohl offenbar nicht egal bin und ganz bald verstand ich, was Er von mir wollte... Er wollte MICH.
So gab es dann noch eine zweite Bekehrung in meinem Leben.

Seit ich 18 war, verspürte ich tief in mir die Sehnsucht nach Gemeinschaft mit anderen Christen.
Von Freien Gemeinden hatte ich nichts gehört, die ich zeitweilig als eine gute Möglichkeit angesehen hätte.
Vor einigen Jahren - so um das Jahr 2002, als sich in meinem Glaubensleben einiges veränderte, erfuhr ich dann auch von Freien Gemeinden.
Ich war begeistert und machte mich auf die Suche.
Was ich dann nach und nach erlebte, verunsicherte mich zutiefst.
Mir wurde nicht der Gott der mich liebt präsentiert.
Ja, ich hörte wohl viele gute Worte, aber erfahren habe ich Gott in den Gemeinden nicht!
Wie möchte ich das nun in Worte fassen?
Ich begegnete Oberflächlichkeit, Druck, besser zu werden, Druck, mitzumachen, Druck, mich gefälligst anzupassen.
Wieviel Fluten von Religiösität und Oberflächlichkeit mir seit dieser Zeit begegnet ist, kann ich nicht fassen.

Jemand sagte mal, dass sie in den Gemeinden versuchen, eckige Bauklötze durch runde Löcher zu kriegen. Das entspricht meinen Erfahrungen.

Ich möchte es auch so sagen:

Du musst in eine Gemeinde gehen, sonst reifst Du nicht geistig!
Du musst verbindlich sein!
Du musst treu sein!
Du musst dich einer Autorität unterstellen!
Du musst deinen Zehnten geben!
Du musst fleißig sein!
Du musst vergeben!
.....

Hey, ich bin nicht unverbindlich - ich bin anders!
Ich bin nicht mehr oder weniger untreu als du - und... ich bin anders!
Ich bin hier, weil ich deine Gemeinschaft suche... und warum bist DU hier?
Ich bin ein Rebell, aber nicht anders als Jesus es war.
Mein Geld gehört Gott.
Ich bin nicht faul, ich bin erledigt!
Ich darf an einem Prozess den Gott in mir begonnen hat, teilhaben, darum bin ich nicht perfekt und will es auch nicht sein.

Es ist nur ein kleiner Einblick. Über meine Erfahrungen könnte ich ein Buch schreiben.
Ich sehe mich mal für einen Moment aus Gottes Augen..

Da ist eines seiner Kinder in Bedrängnis und Nöten.
Es sucht Gemeinschaft - und findet - Ausbeutung!
Es sucht Annahme - und findet - Ablehnung!
Es sucht IHN - und findet - IHN nicht!
Es sucht Ruhe - und findet - Peitschen!
Es sucht Austausch - und findet - Religiösität!

Und für wieviele andere spreche ich hier noch?!

Sie sind nun Teil des Leibes Christi geworden. Herzlich Willkommen und Gratulation zu dieser guten Entscheidung- bitte unterschreiben Sie Ihre Mitgliedschaft -> HIER.

Da Sie Ihre Unterschrift nun abgegeben haben, verpflichten Sie sich für Folgendes:

1.) ....
2.) ....
3.) ....
4.) ....

Aber ich war noch nie Mitglied in einem Verein und habe auch nicht vor, es zu werden.
Ich lebe nicht für Satzungen ich lebe für Christus.
Ich bin keine Deutsche, ich bin Griechin.
Ich bin auch nicht normal, ich bin EBEN ANDERS!


WAS IST EIGENTLICH LOS?
Ist das normal???

Jetzt höre ich Verteidigungsrufe.
Es gibt keine perfekte Gemeinde.
Es sind ja nicht alle so.
Aber... dies und aber jenes...

Unter uns Bloggern gibt es viele Pastoren und solche, die es werden wollen.
Versteh mich nicht falsch, lieber Pastor.
Ich weiß nicht, wie es in deiner Gemeinde aussieht und wie sie geführt wird.
Es geht mir nicht darum dich anzuklagen - nicht zuletzt auch deswegen nicht, weil du die Verantwortung nicht alleine trägst und tragen kannst. Außerdem kennt Gott dein Herz und Er will mit dir und eurer Gemeinschaft zum Ziel kommen.
Worum es mir geht, ist, die Dinge mal anzusprechen.
Es gärt in mir seit vielen Jahren. Und langsam kommt es raus...

Und wenn ich den Ausdruck dafür finde, dann gibt es bald einen zweiten Teil.
Der soll sich primär mit den Vorstellungen Jesu beschäftigen.
Denn auch wenn ich anders bin, und auch wenn diese Zeiten sehr schwer waren, hat Gott mich einiges dadurch über Sein Wesen und Wollen und Vollbringenwollen gelehrt.

Gemeinde Gottes - Ich segne Dich in Jesu Namen!
Mögest Du Dich IHM mehr und mehr hingeben.
Werde zu Seinem Eigentum. Werde verbindlich, zu Seinem Wort!
Rede nicht von guten Zeiten, LEBE die guten Zeiten!
Rede nicht von der Liebe, LEBE sie!

Da ihr zu ihm gekommen seid, zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist, so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. 2.Petrus 1,4-5


So, und nun gehe ich erstmal in Deckung...

Kommentare:

Bento hat gesagt…

hee - nicht in Deckung gehen!!

..da warst du schon lange genug,
endlich trittst du heraus und redest Klartext!

Klasse - tut echt gut, so offen von dir zu lesen! :-)

Segen

Talitakum hat gesagt…

Bento...
........... Gott segne Dich dafür!

Robert hat gesagt…

so ungefähr ergehts einem auch.

cy

dikosss hat gesagt…

Hi!

Ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen.
Und das als Pastor! :-)

Nein - ich sehe mich weniger als Pastor und erlebe mich selbst oft als Suchenden, als Fragenden und als Sehnsüchtigen.

Erklärungen, warum Gemeinden so sind wie sie sind, gibt es wohl viele.
Blöd nur, wenn sie trotzdem so bleiben, wie sie sind.

Ich spüre selbst, wie ich hin- und hergerissen sein kann zwischen dem "Traum" von Gemeinde, den ich bei Jesus sehe und dem, was real, sprich: menschlich, da ist.

Zu diesen Themen werden Bücher über Bücher geschrieben - aber eigentlich darf und kann es nur einen Aspekt geben, der für Gemeinde wichtig ist:
An Jesus sein!
Auf Ihn hören!
Und dann das tun, was wir erkennen!
Mit Ihm zusammen - bis an das Ende der Zeiten!

Und immer dann, wenn unsere menschlichen Werke und Systeme diesen Jesus übertönen, immer dann bringen wir Gott Unehre und berauben uns der Kraft, die Gott uns gegeben hat.
Dann wird's immer einschläfernder, langweiliger, dann geht es irgendwann nur noch um unsere Systeme...

Mehr von Jesus!

J. Clemens hat gesagt…

Dazu kann ich auch AMEN sagen!
Danke ...

Obwohl ich in einer Gemeinde meine geistliche Heimat gefunden habe (nicht unbedingt wegen der Gemeinde, sondern wegen den MENSCHEN IN der gemeinde), träume ich noch von einer "richtigen" TraumGemeinde...

Aber ob es DIE gibt???

Ich möchte mit Jesus leben und mehr und mehr von dem Jesus den ich erlebe ( erleben DARF ) mit in meine Gemeinde einbringen.

SEGEN
><>
*JC

Talitakum hat gesagt…

Ich bin ziemlich nachdenklich.

Gott ist Vieles am Vorbereiten.
Es wird Wendungen und Änderungen geben.
Soviel steht fest.
Und die Gemeinden werden, nicht anders als die Welt, erschüttert werden.
Es muss so passieren und es wird die Chance zu einem neuen Anfang.
Altes wird erschüttert, und das ist gut so.
Darum soll sich niemand erschrecken, wenn seine Gemeinde anfängt zu brökeln.

In den letzten Jahren habe ich beobachten können, wie der Herr Sich ein kleines Heer vorbereitet.
Es gibt viele, die in den Gemeinden in ihrem Wesen außen vor gelassen werden.
Wenn ich den Herrn da richtig verstanden habe, dann sind diese die Neuen Schläuche für den neuen Wein:

Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche, sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben; sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben beide miteinander erhalten. Mt.9,17

Es werden viele von den "Außenstehenden" (oft Leutz mit einem prophetischen oder apostolischen Ruf) aus ihren Höhlen hervorkommen und Werkzeuge Gottes sein.
Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass Apostel und Propheten keinen Raum in den Gemeinden bekamen oder nur einen sehr Kleinen, und Kontrollierten.
So als gäbe es den fünffältigen Dienst nicht.
Und hier ist der eigentliche Haken.

Werde da hoffentlich bald mehr zu schreiben können.
Denn die Wurzel liegt noch viel tiefer.
Wir können ein Hallelujah im Glauben ausrufen, weil der Herr noch lange nicht das letzte Wort gesprochen hat.
Jubeln auch deswegen, weil WIR es nicht tun können.
Und ER ist dabei, vieles zu bewegen.
Praise Him!

Litha hat gesagt…

ich bin....erstaunt das du quasi so denkst wie ich. ich bin sprachlos und nachdenklich....
..

wegbegleiter hat gesagt…

Ok, dann stimme ich mal nicht ein in den Ruf der Begeisterten - und das als hochsensibler Pastor einer FeG...;-). Aber es geht mir nicht darum, mit irgendwas zu werfen, kannst also außerhalb der Deckung bleiben...
Was du da beschreibst ähnelt in manchen Punkten geistlichem Missbrauch. Habe ich bisher nicht so erlebt - gibt es aber und ist schlimm genug. Deswegen ist es gut, dass es raus kommt und es ist wichtig, auseinander zu dröseln, was davon berechtigter Vorwurf an Fehlverhalten in der Gemeinde ist und was dann an Gutem mit in einen Topf geworfen wird.
Kurz: ich denke in der Tat: ein Christ braucht Gemeinde/verbindliche Gemeinschaft. Sonst können wir fast alle Paulusbriefe kippen, denn die richten sich an Gemeinde. Und eines der häufigsten Worte im NT ist "einander" - das geht aber nur, wenn ich fehlerhafte Menschen um mich herum habe. Einander lieben, vergeben, ermutigen, einander mit den geistlichen Gaben helfen - das ist kein Druck, das ist biblisch verankert. Und ich weiß von mir, wie schnell ich seltsame auch theologische Gedanken entwickle ohne Korrektur durch Geschwister. Und nur mal so am Rande: fast alle Briefe des Paulus handeln bereits von Konflikten und Irrlehren. Was schließen wir daraus? Das es normal ist, sich an Gemeinde zu reiben. Und sie trotzdem zu lieben. Bonhoeffer hat gesagt: je schneller ich an Gemeinde verzweifle, desto besser, denn dann erwarte ich mehr von Christus und weniger von Menschen. Genau. Und trotzdem hat Bonhoeffer die Gemeinde der begnadigten Verletzten, Chaoten, Penner vehement verteidigt. Darf man nun einen Traum von Gemeinde haben? Ja, klar. Aber das Ideal darf einen nicht davon abhalten, die Realität zu leben und die ist, wie sie ist - seit biblischen Zeiten.
Allgemein: es ist unheimlich "in", über Gemeinde zu meckern und wie schlimm sie ist. Ich höre in Gemeinde tolle Predigten, habe Seelsorge geschenkt bekommen, mehrere Hauskreise, in denen ich wachsen durfte bis jetzt und Geschwister, die nachgehakt haben. Ich liebe Gemeinde, ich leide an Gemeinde. Es gibt keine Alternative und by the way: spätestens wo ich dazu komme, wird eine Gemeinde sehr fehlerhaft. Diese Sichtweise hat mich barmherziger gemacht.

Martin.D[x]D.nitraM hat gesagt…

Ich hab Deinen Beitrag mit Spannung gelesen und irgendwie die ganze Zeit damit gerechnet, dass gleich das "Happy End" kommt.

Aber es kam nicht. Scheiße.

Gibt es keine Jesusfreaks Gemeinde in der Gegend wo Du wohnst?

Eine gute Gemeinde ist soooo wertvoll.

Wir sind in einer, wo es wirklich das totale Gegenteil ist von dem, was Du erlebt hast.

Nicht aufgeben, ja?

Talitakum hat gesagt…

Hi Martin,

es ist eigentlich nicht ohne Happy End. Auch wenn es einerseits traurig ist. Aber ich habe ja liebevolle Geschwister.

Und aufgeben brauch ich auch nicht, davon bin ich weit weg.
Eher im Gegenteil, ich weiß, dass es so nicht immer weiter gehen wird..
Mir geht es gut, und nach vielen Jahren Gebet, habe ich auch weitesgehend den Weg verstanden, den Jesus mit mir geht.
Jesus ist noch nicht am Ende.. und wird noch einiges bewegen. Er ist ja nicht nur Zuschauer, sondern mitten drin. :-)

Ach ja, und Jesus Freaks gibts hier in Bonn keine.
Vor einigen Jährchen hab ich mal den Ansatz gemacht, vielleicht einige Leutz zu bewegen, dass hier eine Gruppe gegründet wird.
Hmm, das eigentlich noch nicht mal für mich, sondern weil ich der Meinung bin, dass nach Bonn auch Jesus Freaks gehören....
Hoffe, dass sich dahin auch mal was bewegt...

Sabina hat gesagt…

Hey eineiige geistliche Zwillingsschwester, Willkommen in einem wunderbaren Prozess ... und glaube nicht, es wird einfach. Aber es wird gut!! Super gut. Demnach werden wir noch mehr Bekehrungen erleben.

Wenn du ein Buchtipp haben moechtest, dann unbedingt "Der Schrei der Wildgaense" lesen. Ich habe davon schon mal in der Kategorie Sehnsuchtsreise berichtet und bin selber gerade wieder dran. Segen Schwesterlein und ganz viele innere Dialoge mit einem wunderbaren Gott.

Talitakum hat gesagt…

Hi Schwester :-D

Bist Du witzig mit das wird nicht einfach... ?? ggg
Feuerofen seit Jahren... hihi

Aber genau diese schweren Zeiten sind es, die mir den Kurs angeben und mir helfen, den Herrn zu erkennen und zu verstehen.

ER ist souverän, Er weiß genau was Er in jedem einzelnen Leben tut und vorbereitet.
Darum sag ich bedingunglos JA.
ER ist gut! Und wir werden gewaltig was erleben.
Im Moment liegt mir der Vers sehr am Herzen:

Kehrt wieder zur Festung zurück, ihr, die ihr auf Hoffnung gefangen liegt! Schon heute verkündige ich, daß ich dir zweifachen Ersatz geben will! Sach 9,12

Das Buch habe ich schon öfters gesehen, aber noch nicht gelesen.
Werde mal reinschnuppern.

Freue mich, dass wir uns so ähnlich sind. :-D

@Litha
So finden sich noch einige mehr, die ähnlich denken.. :-)

Sabina hat gesagt…

Das reinschnuppern wird eventuell bei mir demnaechst kommen.

Alles was uns zum rebellieren bringt, alles was die Sehnsucht in uns foerdert, hat nur ein Ziel. Naeher an Jesus ran. Jesus wirbt um uns, Jesus liebt seine Gemeinde, Jesus steht hinter seiner Gemeinde, Jesus leidet mit seiner Gemeinde, die Gemeinde ist seine Braut ... und und und
Jesus will uns heilen und sieht seine Gemeinde ganz anders als wir sie empfinden. Naeher an ihn ran, bringt auch unausgesprochene Versoehnung und deine Gemeinde brauch dich, liebe sie mit seinen Augen.

Litha hat gesagt…

Na sowas...stella :-)..das viele denken wie wir beide ;-)! Aber was willse machen, ne !?
Ganz liebe grüße
und feier schön ins neue Jahr :)
Litha

Dirk hat gesagt…

@wegbegleiter:
Im praktischen Ergebnis stimme ich Deinen Aussagen zu.
Es ist nur so... so.... wie soll ich schreiben? :-)
Es ist nur so, dass es m.E. in Gemeinden einen meist sehr fundamentalen Schwachpunkt gibt - ein Fehler im System - kein Schicksal und kein "Naja, wir Menschen sind halt auch schwach".

Der Fehler liegt m.E. in dem, wie wir Gemeinde oft strukturieren.
Es geht los mit dem Vereinsrecht, Eigentumsfragen ... muss alles geregelt werden - und schon haben wir "weltliche" Strukturen drin - in einem "Wesen", das geistlich ist.
Damit meine ich nicht, dass Ordnungen schlecht sind.
Und ich sehe auch, dass es auch sehr hilfreiche weltliche Ordnungen gibt.
Inhalt braucht Form.

Aber wir kreieren oftmals (nicht immer) hierarchische Strukturen. Wir schaffen oftmals Gemeindesysteme. Und eines Tages geht es dann nur noch darum, solch ein System zu schützen - auf Kosten der göttlichen Dynamik.
Das Sicherheitsdenken wird dann stärker betont als die unsichere Lebendigkeit.
Wir wünschen uns oftmals uniforme Gemeinden. Toll, wenn jeder auf "Linie" ist. Wenn jeder das Gemeindemotto auswendig kann und wir möglichst viele, zahlende Mitglieder haben.

Ich bin auch nicht frei davon - und wie geschrieben:
In etlichen solcher Systeme stecken eine Menge Vorteile.

Der Fehler ist wahrscheinlich der, dass wir zu oft versuchen, das Göttliche durch unser Menschliches hervorzubringen.
Gott will Einheit und Einmütigkeit - aber durch Seinen Geist und nicht durch unser Mitgliedschaftssystem.

Naja - nur mal ein paar lose Gedanken dazu ...

Viel Segen!
Dirk.

Sabina hat gesagt…

Ich persoenlich versuche mich immer mehr zu entspannen und Gemeinde immer mehr als geistliche Familie zu verstehen, in der niemand vollkommen ist, so wie in meiner eigenen Familei auch. Wie oft wuerde ich meine eigen Familie gerne eintauschen(und auch mich), nur ohne sie waere ich nicht auf der Welt. Beides hat aber Gott, der Vater, gewollt. Das ich lebe und das es meine Familie gibt, an der ich wachsen kann. Um so mehr auch am Leib Christi. Formen, Strukturen und Prinzipien moechte ich nicht dominiert betrachten, sondern Beziehung und Liebe unter einander. Manchmal auch aushalten und schweigen, weil meine Beduerfnisse nicht Gottes Beduerfnisse sind. So gerne ich es auch anders haette. Eine Herausforderung hoch drei und potentiert bis zum geht nicht mehr.
Strukturen und Regeln gibt es auch innerhalb der Familie. Wenn der Famileinrat beschliesst, um 18 Uhr gemeinsam zu Essen und es nett waere, jeder wuerde sich daran halten, damit man sich abends gemeinsam unterhalten kann(ein sanftes Beispiel), dann ist das doch nicht schlecht.
Intrumentalisierung und Manipulation, um die EIGENEN Beduerfnisse damit zu stillen, sind jedoch auf Sand gebaut. Und genau, dass macht uns dann unzufrieden. Sich entlarven, WARUM ich|wir so denken, bringt uns weiter, als die Welt zu veraendern. Das kann jemand anderes viel besser und es passiert dann von alleine, wenn ich mich entlarvt habe und Veraenderung passiert. Mir kommen so die Gedanken, alte festgefahrene Vokabeln doch mal auszutauschen und somit all dem eine andere Bedeutung zu kommen zu lassen, damit unsere Praegungen heilen duerfen
Das sind meine Gedanken, weil ich mich gerade im "Trainingslager" bin.

Sabina hat gesagt…

und hier rattert das Geld weg fuer das IT, deshalb entschuldigt die Tippsis.

Talitakum hat gesagt…

Als ich verstand, dass Christsein auch bedeutet, dass ich nun eine große Familie habe, bekam ich eine große Freude... Es war ein Jubel über diese Tatsache in mir.
Ich kann mich mit dem Leib Jesu identifizieren und ein Stückweit drückt Jesus seine Liebe zu Seiner "Gemeinde" durch mich aus.
Gerade darum bete, flehe und schreie ich zum Herrn, dass diese Realität immer mehr ins Bewusstsein der Kinder Gottes kommt.
Meistens lebt jeder für sich. Bruderliebe ist nur ein Ausdruck, dem versucht wird zu entsprechen, weil es ja in der Bibel steht.
Faktisch aber, wird diese Liebe nur selten gelebt. Und Gemeinde bedeutet für viele, in eine Gemeinde gehen.
Die Meisten gehen gefüllt nach einem Gottesdienst nach hause, haben für sich hoffentlich was mitgenommen, aber der Alltag geht weiter. Jeder kämpft auf seiner Straße und normalerweise bestimmt diesen, eine Leere.
Aber wir sind zu so viel mehr aufgerufen, und wenn uns bewusst wäre, wieviel Gutes für uns bereit steht, hätten wir schon längst eine Kehrtwendung vollzogen.
Jesus sieht diese Zustände, und es ist auch Sein Schrei.
Ich bin wütend über diese Zustände... und manchmal koche ich über, weil so viel Ignoranz und Sturheit regiert.
Ich liebe den Leib Jesu. Ich liebe Gottes Familie.
Aber ich kann langfristig nicht schweigend dabei stehen ohne ein Wort dazu zu sagen. Auch wenn ich lieber nichts sagen würde, aber dann würde ich wohl früher oder später platzen...

Sabina hat gesagt…

Ich kann dich so gut verstehen.

Immer wenn ich "geplatzt" bin, der Meinung war, ich wuerde schlicht nur sachlich und einfuehlsam meine Meinung mitteilen und dies auch mein Recht waere, habe ich dabei aber andere verletzt, die noch nicht so weit waren. Und das verunsichert mich zu Zeit.

Talitakum hat gesagt…

Ich weiß jetzt nicht genau, was Dich verunsichert...
Aber wir sollten nicht so lange warten, bis wir das Gefühl haben zu platzen...
Wut ist ein Gefühl, das den "negativen" Gefühlen zugeschrieben wird. Halte ich nicht für richtig, weil Wut immer eine konstruktive Absicht hat.
In der Wut steckt Kraft.
Ich will nicht platzen, und dann evtl. Schaden anrichten, sondern ich mache mir bewusst, dass Gott uns nach Seinem Bilde geschaffen hat und auch ER Wut hat.
Sie ist nur meistens nicht erwünscht, und damit kommen wir in ein Dilemma... und manchmal werden wir deswegen sogar depressiv.
Hmmm, aber das ist ja eigentlich ein ganz anderes Thema... :-)

Ich finde jedenfalls, das Wut erlaubt ist und erlaubt sein sollte. Mit dem richtigen Ventil und auf ein Ziel gesetzt, hat sie ihren Platz!

Sabina hat gesagt…

okay Tali ...
ich bin nur nicht wuetend, sondern eher traurig ueber die Umstaende in meiner Gegend.

Wollte dich auch auf keine Fall angreifen, ich hoffe, das weisst du. Deine Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen. Und gerade darum... wir finden unseren Weg und es gibt ein Happy End.

Hier war gerade ein toller Regenbogen, auf einer Insel, wo es sehr viele einsame Menschen gibt. Sein Bund mit uns, sein Bund mit dieser Insel, sein Bund mit "meiner Inselwelt" ... und wir wissen, es gibt den neuen, alles ueberwundenen Bund hinzu.Segen dir und auf ein gutes neues Blogjahr, ich mag dich.
Sabina

Talitakum hat gesagt…

Schöne Gedanken von Dir... <3

Dass Du mich angegriffen hättest, darauf wäre ich nicht gekommen...
Nee, überhaupt nicht!
Bei mir ist es ein Wechsel von Wut und Traurigkeit. Irgendwie gehen die ja auch Hand in Hand.

Bist eine super-Schwester. :-D

Auf welcher Insel bist Du denn?
Du bist eine Reisende...
Bin gespannt auf Deine nächsten Blogeinträge!

Jesus liebt Dich!

LG
Stella

Sabina hat gesagt…

Lass es mich geschwollen poetisch ausdruecken: ich bin auf der Lebensreise, wie wir alle. Und wenn es um die einsame Insel Einzelner geht, die ihre Liebesehnsucht mit dem Trubel der Zeit betaeuben, dann ist es der Nachbar von Nebenan.

"Nicht ausrutschen, bei so viel Schmalz. Aber alles hat seinen Tiefsinn." "gg" (und ich finde hier noch die Smileys) :-) ha, da isser... Eine schoene Sylvesternacht dir.

Talitakum hat gesagt…

Wir haben noch eine Gemeinsamkeit.. wir sind offenbar beide irgendwie poetisch...
Wie schööön!
Und sehr schön gesagt.

Tja, dann mal auf in die letzten Stunden des Jahres.

Gott segne 2009!

Amen.

maze hat gesagt…

*EDIT* : Blödes Notebook... verschluckt Sätze zum Frühstück... Ergo: Ich hasse Touch-Pads *grml* */EDIT*

Mein Senf:

Meine Gemeinde ist für mich zur Familie geworden. Das wäre nur Sonntags nicht möglich gewesen. Denn dieses Beispiel hatte ich auch schon - und jedes Mal, wenn ich zu meinen Eltern fahre und in einen GoDi gehen möchte überlege ich 5x welcher nun das kleinere Übel ist. In der Gemeinde, in der ich aufgewachsen bin, bin ich schon seit Jahren nicht mehr gewesen. Es stört auch keinen. Ist das eine Aussage?

Deborah hat gesagt…

dein Artikel trifft es für mich genau, liebe Stella.
seit ich aus dem Verein raus bin, lebe ich Gemeinde, bin Gemeinde.

an einer Antwort (wegbegleiter) bin ich hängengeblieben.... nein, ich liebe Gemeinde als Verein oder System oder Begriff überhaupt nicht.... ich liebe Gott - mich und den Nächsten... inwieweit es mir mit mir selbst und durch Gott möglich ist.

Vielleicht ist es zu krass ausgedrückt: "Gemeinde" als Ansammlung von verwalteten Christen oder als traditionell geprägte Vorstellung kann ein Götze sein, ein Haus, das nicht der HErr baut.... etwas das sich verselbständigt hat....
.. so empfinde ich gerade.

Grüsse :-)

Talitakum hat gesagt…

Liebe Deborah,

Du hast in wenigen Worten ausgedrückt, was ich aussagen wollte...

Herzlichen Dank für Dein Statement.
Es trifft exakt den Punkt!
Und es ist nicht zu krass ausgedrückt. Es passt einfach...

Gottes Segen, Dir

Stella

Talitakum hat gesagt…

@maddin

ja, das sagt ne Menge aus...

thx
:-)

windhauch hat gesagt…

Ich kann den Frust verstehen. Ich bin auch oft hoffnungslos frustriert über das System Gemeinde. Ich frag mich manchmal: Wozu all der Aufwand und die Energie, die wir reinstecken, um Gemeinden irgendwie am Laufen zu halten?
Aber ich finde wegbegleiter hat das sehr gut auf den Punkt gebracht: Schon für Paulus war Gemeinde oft genug zum verzweifeln. Aber was ist denn die Alternative? "ICH bin Gemeinde" geht halt einfach nicht. Biblisch gesehen muss das immer ein WIR sein - in welcher Form auch immer...

Talitakum hat gesagt…

Hi und willkommen, Windhauch,

wir würden uns einigen Frust ersparen, wenn wir verstanden haben, dass Jesus durch uns Sein Werk tun will. Es geht nicht um unsere Initiativen und nicht um unseren Kraftaufwand. Auch nicht um unsere Ideen und Programme.
Jesus will in Dir und mir leben und verherrlichen. Dafür müssen wir schwach werden und von unseren Thronen von Gelingen und Erfolg runter kommen.
Hätten wir eine Ahnung von dem, was der Heilige Geist wirken würde, wären wir Ihm hingegeben, wir würden alle Werkzeuge still legen und uns allein auf Ihn ausrichten, um Ihn zu verstehen.
Natürlich geht das, dass ICH Gemeinde bin.
Ob ich will oder nicht, ob andere wollen oder nicht.
Ich bin Bestandteil des Leibes Jesu. Ich muss nicht in eine Gemeinde gehen, um Gemeinde zu sein.
Zumal meine Aussage mit auch die ist, dass es diese "Außenseiter" gibt, die gar nicht intigriert werden, aufgrund eines Anders seins.

Es geht nicht um Gemeinde bauen, es geht nicht um Systeme. Es geht darum, was Jesus für mich ist und wie Er Sich entfalten kann. Und darum, wozu ich geschaffen bin.
Hat Gott die Freiheit Seinen Leib zu führen wie es Ihm gefällt?

windhauch hat gesagt…

Hi Stella!
Dass es nicht geht, dass ich Gemeinde bin war nicht so gemeint, dass man nur Christ sein kann, wenn man in einer Gemeinde ist. Sondern genau wie du gesagt hast: Egal ob ich oder andere es wollen - als Kind Gottes gehöre ich zu Gottes Familie, gehöre ich zum Leib Christi. Aber genau deswegen ist Gemeinde immer ein WIR und kein ICH - auch wenn man zu keiner bestimmten Gemeinde gehört. Zum Christsein gehört immer Gemeinschaft, in welcher Form auch immer.
Ja, es geht nicht um uns, nicht um unsere Programme, um unsere Kraft und auch nicht um unsere Gemeinde - es geht um IHN. Ich find's auch vollkommen okay dass es manche Leute gibt, die in einer stinknormalen Gemeinde nie so richtig heimisch werden. Da gibt es dann andere Formen, um Gemeinschaft zu leben. Was mich manchmal nervt ist dieser herablassende Blick auf die "stinknormalen" Christen, der teilweise propagiert wird (den ich bei dir aber nicht so sehr herausgehört habe). So als ob man als "stinknormaler" Christ in einer "stinknormalen" Gemeinde nie im Leben Christus richtig nachfolgen könnte. Aber ich bin halt nun mal einer von diesen Normalos...

Talitakum hat gesagt…

Hi again Windhauch,

ja... es ist immer auch das WIR.
Aber ich glaube, wir verstehen uns soweit. Vielleicht wäre der bessere Titel AUCH ich bin Gemeinde gewesen.

Du sprichst auf normale Christen an, und dass auf sie herabgeschaut wird.

Das ist ja dann auch wieder ausgrenzend zur anderen Seite hin.
Elitäres Denken, in welche Richtung auch immer, find ich einfach nur gräßlich.
Naja... ich darf jedenfalls einige dieser "Normalos" zu meinen Freunden zählen und hab in mancher Hinsicht echt Bewunderung für sie. Für mich gibts eben keine Trennung in Du bist so und ich so. Auch wenn wir tatsächlich unterschiedlich sind, darf dadurch keine Gruppierung oder Abgrenzung passieren.
Wir schauen in die selbe Richtung, und das was wir anschauen ist Liebe, Einheit, Herrlichkeit!

LG

windhauch hat gesagt…

Amen dazu!
Genau: Nicht immer auf die Krawatte (oder Nicht-Krawatte) des anderen schauen und mehr auf Jesus schauen und Liebe, Einheit, Herrlichkeit sehen - das wünsch ich mir für alle Normalos und Nicht-Normalos!

Simi hat gesagt…

Bin ich das Gegenstück zu Dir *schmunzelzwinker*?

Liebe ist immer Leistung - so hab ich es erlernt. Liebe ist, wenn die Eltern nett sind und was mit Dir unternehmen. Liebe ist, wenn Mami und Papi Dich nicht anmeckern, anschreien oder Dich für irgendwas bestrafen. Liebe ist, wenn Ruhe (davon) ist. Liebe ist Druck und Zwang, gut zu sein für den anderen.

Als mir Gott begegnete, lernte ich Seine Macht kennen, Seine Macht über die Finsternis. Aber ich lernte auch gleichzeitig Seine Liebe kennen ... Liebe, die nicht verlangt, sondern da ist. Liebe, die nicht fordert, sondern mich umhüllt. Liebe, die mich vom Fleck weg liebt, einfach so. Liebe, die alles verändert. Mich.

Ich bat Gott um jemanden in meiner Nähe, mit dem ich über Ihn reden könnte. Was glaubst Du? :o)

Ich suchte ... Ihn ... und ich fand ... Ihn. Und mit Ihm fand ich alles, wonach ich mein Leben lang suchte. Ich war und bin erfüllt.

Für mich war und ist es eine Tatsache, daß die Kirche Sein Leib ist. Für mich war auch schon immer klar, wenn ich eine Familie verändern will, muß ich IN ihr anfangen, nicht mit den anderen, sondern mit mir. So handelte ich vor Christus, handle ich heute noch ...

Ich bin noch immer in dieser, meiner Gemeinde, in die mich Gott führte ... es ist einfach mein Platz, an dem Gott mich verändert und durch mich auch mein Umfeld, die Menschen um mich herum. Bisher sind wir - Gott und ich - durch viele Probleme schon gegangen, viele werden noch kommen. Alle haben mich verändert. Gott war nie weg, ich mußte Ihn nie suchen, Er war immer da, nah bei mir.

Ich liebe meine Geschwister, alle. Aus tiefstem Herzen, auch wenn wir uns manchmal gegenseitig zur Weißglut bringen und/oder verletzen. Ich liebe sie einfach. Ich kann nicht anders. Es ist etwas in mir, was mich lieben läßt, auch wenn ...

Und ich weiß mittlerweile eins: Es ist genau DIESE Liebe, Christus selbst, die Gemeinschaft möchte. Es ist diese Liebe, die sich danach sehnt, wahrhaft verwurzelt zu sein in Seinem Leib, meiner Familie. Mein Gott hat mich nicht zum Alleinsein geschaffen, mein Gott ist ein Gott der Beziehungen, ich bin Sein Abbild. Er in mir will Gemeinschaft haben, Er in mir will die Menschen lieben, Er in mir ist die Kraft, dies auch zu können und zu leben.

Mein Gott verändert. Ihm ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.

:o)