Dienstag, November 25, 2008

Gedanken zum Advent; oder Let me entertain you :-)


Lang ist es nicht mehr hin, bis wir in die stille Zeit des Advents eintreten. Überall finden die Vorbereitungen statt.
Die Weihnachtsmänner kursieren ja schon seit Ende August in den Läden.
In Haupt- und Nebenstraßen werden die Lichterketten aufgehangen, Schaufenster entsprechend dekoriert.
Wir werden aufmerksam gemacht was wir alles so brauchen... Kaffeeautomaten für den schlappen Preis von 500,- Eus, Staubsauger der Sorte "Explizit zu Weihnachten", "Angebote" überschlagen sich...

Ein weiteres Weihnachtsfest steht vor der Tür, oder... uns bevor.
Wieder einmal die üblichen Fragen; wie gehen wir als Christen mit dem Brimborium um Weihnachten um?
Ist es Sünde einen Tannenbaum aufzustellen?
Wohin soll meine Spende gehen?
Wie wird der Heiligabend bei der Schwiegerfamilie?

Naja... ist vielleicht etwas übertrieben, aber so ist die allgemeine Tendenz.

Und ehrlich gesagt, geht mir der Trubel allerdings auch ziemlich gegen den Strich.
Nicht weil Kommerz stattfindet, sondern weil der Kommerz das Ruder in der Hand hält.
Ich mag das überhaupt nicht...
Und wirklich.. wer braucht schon Weihnachtsmänner?!
Nix für ungut, ich habe eben einen gekauft.... :-)
Was ich aber eben gelesen habe, fand ich echt bemerkenswert, und fast verschlägt's mir die Sprache. Lies mal:

Schoko-Jesus stößt bitter auf

Zitat Sprecherin des Erzbistums Köln:
Eine Jesusfigur aus Schokolade werde der Bedeutung des weihnachtlichen oder österlichen Geschehens nicht gerecht, urteilt eine Sprecherin des Erzbistums Köln. „Für uns ist das nur eine kitschige Darstellung.“
Bitte? Soll ich jetzt lachen oder weinen?
Da überschlagen sich meine Gedanken... Was war da noch mit der süßen-Christuskindchen-in-der-Krippe Manie?! Und eine Jesusfigur wird dem weihnachtlichen Geschehen nicht gerecht? Wohl aber der Weihnachtsmann und der Osterhase, nicht wahr?
Da komme ich nun wirklich nicht mehr mit.

Überhaupt... muss darüber denn jetzt echt diskutiert werden?
Kann man diesen Gedanken an einen Schokojesus nicht einfach mal stehen lassen?
Warum gegen einen Jesus zu Weihnachten angehen?
Es macht einfach keinen Sinn...
Schließlich zeugt dieses Fest von unserem Herrn und Gott!
Ich hoffe, dass diese Form der Schokoladenfigur nicht aufzuhalten ist und sie dieses und die nächsten Jahre als Schokolawine die Haushalte stürmen wird! ...So!

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Advent! Ankunft!

Christus kam als Mensch auf diese Erde - und Er wird wiederkommen.
Das ist meine Betrachtung von Advent.
Christus kommt wieder. Maranatha! Hallelujah!
Und darum freue ich mich über diese Zeit.. und genieße es sehr, den zu kennen, der mich zuerst gekannt hat.
Ich freue mich mit Ihm, so wie Er erwartungsvoll den Zeitpunkt herbeisehnt, in dem Er seine heilige, makellose Braut in die Arme schließen wird. Dann gibts eine Hochzeit!
Sie wird Ihn empfangen und wird für Seine Ankunft bereit sein.
Oh man... das wird überdimensional, das wird gigantisch sein!

Und ich hörte etwas wie die Stimme einer großen Volksmenge und wie das Rauschen vieler Wasser und wie der Schall starker Donner, die sprachen: Hallelujah! Denn der Herr, Gott, der Allmächtige, hat die Königsherrschaft angetreten! Laßt uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Off.19,6-7

Unser Friedefürst wird wiederkommen und Sein Friedensreich aufrichten. Hallelujah!

Über den Friedefürsten habe ich vor einem Jahr ein Video zum Advent hin gebastelt.
Die Musik übrigens hat mein Mann komponiert. Das Stück heißt 'Der Friedefürst'



Psalm 72,12-17


Jesus ist bereits dabei, Sein Reich aufzurichten. Wir sind heute Seine Zeugen!

Ich wünsche Dir eine besinnliche Adventszeit
und ein wirklich freudiges Fest!

Und sollte Dir auf der Fußgängerzone eine Elfe oder ein Weihnachtsmann mit Werbeprospekten in der Hand begegnen, sag ihnen einfach:

Maranatha!
geliebte Elfe, geliebter Weihnachtsmann!


Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. — Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.


Sonntag, November 09, 2008

Gedenktag


I
WILL ALWAYS
LOVE YOU





Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt;
darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.
- Jeremia 31,3 -

Heutige Tageslosung:

Bei dem Herrn findet man Hilfe.
Dein Segen komme über dein Volk!
- Psalm 3,9 -

Samstag, Oktober 25, 2008

Geborgen in Gottes Hand


In Gottes Hand sind die Tiefen der Erde, und die Höhen der Berge sind auch sein.

Psalm 95,4

Die heutige Tageslosung spricht mich an und inspiriert mich zum nachzudenken.
Ich war heute Abend in einigen Foren am lesen und war teilweise sehr betroffen über das Geschriebene. Menschen erzählten ihre Lebensgeschichten.
Was ein Mensch manchmal durchmacht... es gibt keine Worte dafür.
Nein- erlebtes Leid lässt sich nicht in Worte fassen.
Gott gab uns die Kreativität, die wir Menschen dazu gebrauchen, dem Unbeschreiblichen eine Form, einen Ausdruck, ein Lied zu geben. Ihm sei Dank dafür.
Aber was tun im Angesicht des Leids eines Menschen?
Ich glaube jeder von uns hat sich diese Frage schon gestellt.
Also mir geht es so, dass ich schnell versuche die Kontrolle über die Situation zu bekommen.
Mir fallen schnell Antworten ein. Und die Lösungen liegen mir auch vor Augen.
Mir ist die Ermutigung mit ins Blut gegeben worden, davon bin ich überzeugt.
Aber wenn ich den Mund öffnen will, dann spür ich in manchen Situationen, dass ich ihn besser halten sollte. Weil mein Herz es mir sagt, und mich dazu ermahnt.

Aber worum geht es dann?
Was ist zu tun?
Wie gehen wir damit um?
Ich weiß es sehr genau.. wenn ich mein Herz weiter reden lasse.

Ich gehe nochmal zum Anfang.
Was war da noch mit Kontrolle?
Was genau, will ich eigentlich kontrollieren?
Ist da etwa eine Abwehr in mir?
Ist da nicht noch etwas anderes, was bei mir anklopft?
Ja... es ist da und es stellt sich mir vor und sagt:
"Hallo, mein Name ist Teilnahme."

Und als sie von ferne ihre Augen erhoben, erkannten sie ihn nicht mehr. Da erhoben sie ihre Stimme und weinten; und jeder zerriß sein Gewand, und sie warfen Staub über ihre Häupter zum Himmel. Dann setzten sie sich zu ihm auf den Erdboden sieben Tage und sieben Nächte lang, und keiner redete ein Wort mit ihm; denn sie sahen, daß sein Schmerz sehr groß war. Hiob 2, 12-13

Ja, soviel hatten die Freunde Hiobs verstanden.
Ich glaube, dass sie nach langem Schweigen an einen Punkt kamen, wo sie das Leid Hiobs nicht mehr ertragen konnten. Darum kamen schließlich die uns bekannten Belehrungen.
Sie wollten "ihm" ja nur helfen...
Dennoch, sie sind zu Anfang, als sie das Schreckliche sahen ihrem Herzen gefolgt.
Und das spiegelt absolut das Wesen Gottes wieder.

Es geht nicht primär darum dem Leid ein Ende zu bereiten. Es steht nur selten in unseren Händen.
Das was wir tun können, ist allein die Teilnahme.
In diesen Momenten, darf der Leidende erfahren, dass er nicht allein ist.
Er darf durch uns seinem Gott begegnen.
Dieser allmächtige Gott hat ein zartes, demütiges Wesen und er macht sich mit uns eins.
Besonders in den Tiefen.

Da wo kein Mensch je freiwillig hingehen würde, dort ist er allezeit gegenwärtig.
Gott ist in den Tiefen.
Und gleichzeitig hält er die Tiefen in seinen Händen.
Wie beruhigend. Wie schützend, wenn ich selbst auch mal da hinunter muss.
Ich darf sicher sein, dass er mich hält, und dass er mit mir dort unten weilt.
Dort redet er dann mit mir und flüstert mir zu: "Ich bin da, ich halte dich!"

Und schließlich:

Ja, du zündest meine Leuchte an; der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis licht
Psalm 18,29

Ich muss mich nicht fürchten vor dem Leid.
Weder in meinem noch im Leben eines anderen.
Ich darf mich fallen lassen und muss das Leid nicht kontrollieren.
Ich werde meinem Gott dort begegnen.
Und ich darf ein Zeichen sein für meinen Nächsten - dass Gott dort mit ihm ist, und ihn herausführen wird ins helle Sonnenlicht...



Dienstag, Oktober 14, 2008

Gemeinsam träumen




Gerade habe ich in seinem neuesten Artikel von Don Ralfos Traum gelesen. Ich kann ihn mit ihm gemeinsam träumen und schließe mich ihm an. Und wir sind damit nicht allein.
Jesus träumt mit.
Wer noch?

Denn so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen! Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewölks und des Wolkendunkels.

-Hesekiel 34, 11-12-

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Ankunft in Zion



Der Herr hat mich von Mutterleib an berufen und meinen Namen von Mutterschoß an bekanntgemacht.
-Jesaja 49,1-

Dieses alte Babyfoto von mir, hat sich ein besonderer
Mensch zwischen seine geschickten Finger genommen

und hat es digital restauriert.
Ist diese Karte nicht einfach nur schön geworden?

Dadurch wurde ich doppelt beschenkt.

1) Die alte Fotografie an sich. Es gibt nur sehr wenige Babyfotos von mir. Sie ist vor wenigen Wochen bei Verwandten in Griechenland aus einer Tüte gefüllt mit vielen anderen dieser Familienschätze ans Tageslicht gekommen. Das Besondere daran ist, dass niemand wusste, welches Baby darauf zu sehen ist. Als ich das Foto anschaute, bekam ich einen Stups vom Heiligen Geist, der mich aufforderte, genauer hinzusehen. Plötzlich spürte ich, dass ich dieses süße Baby mit dem strahlenden Lächeln war. Abba hat mir dafür die Herzensaugen geöffnet, und ließ mich einen tiefgehenden Augenblick erkennen, wie Er mich schon als Baby liebevoll angesehen hat. Es war ein wunderschöner Moment und es fühlte sich so an, als seien nur Gott und ich allein in diesem Raum. Er hatte mich vollkommen in Seine Gegenwart geholt. In diesem innigen Augenblick, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Gefühl dafür bekommen, was Heimat bedeutet! Und ich wusste was es heißt, angekommen zu sein in meinem wahren Zuhause....

2) Das zweite Geschenk ist, wie schön die alte Fotografie nachbearbeitet und geschmückt wurde. Ich habe eine megagroße Freude, wenn ich mir dieses kleine künstlerische Werk anschaue. Das Original ist in diesem typisch antiken Sepia-Ton. Und mal ehrlich... ist das nicht ein entzückend süßes Baby?!

Ich wünsche Dir, lieber Leser
und jedem Menschen auf diesem Erdball
dass Du weißt wie sehr Du geliebt bist
und das tiefe Gefühl des absoluten
Angekommenseins in Deiner Heimat.

Dort, bei Ihm, wirst Du nie mehr hinaus gestoßen werden.
Dort ist Ankunft
Dort ist Heimat
Dort ist Zuhause

Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen,
so nimmt doch der Herr mich auf.
-Psalm 27,10-

Ein Wallfahrtslied. Als der Herr die Gefangenen Zions zurückbrachte, da waren wir wie Träumende.
-Psalm 126,1-


Montag, September 29, 2008

La shanah tova tikatevu - Rosh Ha Shanah


Dein Name möge aufgeschrieben sein für ein gutes Jahr!




Nach dem jüdischen Kalender beginnt heute bei Sonnenuntergang (19:19 h) Rosh Ha shanah, das Neujahrsfest. Wir treten ein in das Jahr 5769. Wahnsinn!
An Rosh Ha Shanah (auch 'Tag des Schofars' genannt) grüßt sich Gottes auserwähltes Volk mit diesem oben genannten Segensspruch.
An diesem Tag werden Früchte -wie der Granatapfel- und Honig gegessen, symbolisch für ein "süßes" kommendes Jahr.

Es ist der erste der "hohen Feiertage" (d.h. der rein reiligiösen Feste). In 10 Tagen folgt Yom Kippur, der Versöhnungstag.
Die Zeit zwischen den beiden hohen Festen, ist eine sehr besinnliche Zeit und dient der Vorbereitung auf den Versöhnungstag. In dieser Zeit gedenken die Juden ihrer Sünden; Versöhnung und Umkehr stehen im Mittelpunkt dieser Tage.
Der Hohepriester betrat am Yom Kippur,
zu Zeiten des Tempels, nach einer besonderen Reinigungszeremonie das Allerheiligste, in welchem die Bundeslade mit den 10 Geboten stand. Er durfte dies nur einmal im Jahr, eben an diesem Tag tun, um stellvertretend für das Volk Vergebung der Sünden zu empfangen.
Man spricht davon, dass der Hohepriester an eine Schnur gebunden wurde, um ihn hinaus ziehen zu können, falls er diese Begegnung in Gottes Heiligtum nicht überleben würde.

Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! Jesaja 6,3

Dieser Gedanke lässt mich erschaudern und erfüllt mich mit Ehrfurcht.

Ich mag die jüdischen Feiertage sehr, denn sie zeigen mir immer wieder neu diese besondere Beziehung die Jahwe zu Seinem Volk-, und ich erkenne, welche Bedeutung Yeshuas Hingabe für uns Menschen hat.

Unsere Namen sind heute in das Buch des Lebens eingetragen.
Wir verdanken es zuerst unserem Herrn, aber es berührt zu wissen, welchen Weg auch das jüdische Volk bis heute gegangen ist, damit wir in diese Beziehung zu Christus kommen konnten.

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum

-1.Petrus 2,9-

So mache ich mich heute eins mit dem Volke Israel und wünsche ihnen: Shana Tova - dass ihr Name aufgeschrieben sein möge, für ein gutes Neues Jahr!



Sonntag, September 28, 2008

Blogstöckchen - Wovor gruselt es dich?


So, da wär ich wieder.
Bin von meinem lieben Bruder Don Ralfo nett empfangen worden.
Darf wieder ein Blogstöckchen beantworten, was mir sehr entgegen kommt.
Eigentlich möchte ich ein Griechenland-Reisealbum hochladen, aber ich surfe mit einer Sim-Karte und das Hochladen der Fotos ist doch ziemlich müßig.

Das Blogstöckchen fordert mich auf, zu "outen" wovor es mich gruselt.
Nun, nachdem ich etwas drüber nachdachte, kristallisierten sich zwei Kategorien heraus.
Die Dinge, vor denen es mich ECHT gruselt und Dinge die mich gruseln, aber nicht weiter touchen.
Von daher teile ich es in diese zwei Bereiche ein.

Wovor es mich richtig gruselt:
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1. Die unvorstellbare Vorstellung ohne meinen Herrn und Gott zu leben!

2. Die Grausamkeit und Ignoranz der Menschen.

3. Getarnte, glitschig-fromme Lügen... urgh schüttel

4. So zu sein, wie ich mich manchmal betrachte

5. Dass alles beim Alten bleibt; besonders in meinem Leben und im Leib Jesu.


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Wovor es mich noch gruselt:
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1. Sülze und alles was blutet zu essen

2. Schreckliche Rottweilerkaninchen mit fletschenden Zähnen

3. Gleichförmigkeit

4. Eine Welt ohne Don Ralfos Musik

5. Standardtänze!!!

Gebe das Stöckchen weiter an History Maker, Girl with a Voice, vorrausgesetzt sie mag sich dieses Thema in ihrem derzeit sehr empfindlichen Zustand
antun, und an Martin Dreyer.