
Freitag, Dezember 12, 2008
Mittwoch, Dezember 10, 2008
Adonai Zewaoth imanu
Der Herr der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg.-Psalm 46,12-Gott ist ein starker Turm für uns Menschen.
Er ist ein Zufluchtsort und ER will es auch für uns sein.
Wir Menschen wissen das nicht immer.
Es gibt wohl Augenblicke im Leben, in denen sich jeder Mensch mal hilflos und ausgeliefert fühlt. Aber im Lauf des Alltagslebens ist es vielen nicht gegenwärtig, dass es tief im Inneren ein Leben gibt, welches eine ungestillte Sehnsucht nach Geborgenheit, Schutz und Annahme hat.
Ich spreche von der Seele des Menschen.
Im Psalm 42 beruhigt David seine Seele und spricht zu ihr:
Was betrübst du dich meine Seele und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meine Rettung und mein Gott ist!
In manchen Sprachen wird ein und daselbe Wort für Seele und Leben verwendet.
Die Seele im Menschen hat Bedürfnisse.
Sie will nicht übersehen oder übergangen werden.
Aber der Mensch ist so oft nach außen gerichtet. Er fragt nicht danach, wie es seinem Leben im Inneren geht.
Dabei machen die äußeren Umstände keinen Unterschied. Es kann gut oder schlecht laufen im Leben. Wir können erfolgreich oder weniger erfolgreich sein.
Irgendwann im Leben verlieren wir unseren Sinn für unsere tiefsten Bedürfnisse.
Wir übergehen unseren Wegweiser, unsere Kursbestimmung durch Aktivitäten und Erwartungsdruck.
Es ist dann auch ein schleichender Prozess, dass unsere Seele sich mehr und mehr zurück zieht.
Sie betrübt sich.
Aber wirklich schweigen kann sie nicht. Nein, sie meldet sich zu Wort.
Manchmal schreit sie und ruft "AUA".
Wir sprechen es dann auch aus und sagen vielleicht:
"Das tut mir weh!"
Wir finden, meist, einen provisorischen Weg, mit dem Schmerz umzugehen.
Es gibt x-Möglichkeiten auf ein lautes Melden der Seele zu reagieren.
Aber es gibt auch stille Rufe der Seele:
"Ich fühle mich einsam.." "Wohin gehöre ich?" "Warum hört mich denn niemand?"
"Bin ich nicht wichtig?" "Erlaube mir, das Leben in dir zu sein" "Ich habe Angst"
Das sind solche Äußerungen der Seele, die uns lenken wollen.
Aber sie sind zu leise, als das wir sie ernst nehmen, oder uns damit auseinander setzen.
So viele andere Dinge erscheinen uns viel entscheidender zu sein.
Außerdem sind wir so sehr damit beschäftigt, diese Stimme in uns zum schweigen zu bringen.
Aber meistens, so empfinde ich das, meistens tun wir unserem Leben Gewalt an.
Weißt du, dass Du Schutz brauchst?
Hast du deiner Seele mal erlaubt sich zu melden?
Hatte sie den Raum, gehört zu werden?
Wie hast du auf sie reagiert?
Pflegst du sie?
Darf das Leben in dir Leben?
Deine Seele in dir in ein zartes Pflänzlein.
Und sie braucht Schutz.
Und sie sucht ihre Heimat. Einen Ort an dem sie ihre Wurzeln ausbreiten kann.
Den Ort der Ruhe. Ein Wort des Trostes.
Sie will behütet sein und sich gut fühlen.
Hast du deiner Seele mal gut zu geredet?
Hast du ihr gesagt, das Gott dein starker Turm ist?
Kennt sie ihr wahres Zuhause?
Weiß sie, warum sie sich nicht fürchten muss?
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. -Psalm 139,4-
Der wunderbare, gigantisch große Gott umgibt dich.Er ist dein Zufluchtsort.
Lass es auch deine Seele wissen.
Sie wird ruhig werden, wenn sie das weiß.
Es gibt selten die schnellen Veränderungen. Die meisten Dinge sind verbunden mit einem Wachstumsprozess.
So, wie das zarte Pflänzchen 'Leben' sich entfaltet und in dir wächst.
Das Leben in dir, lernt zu leben.
Es lernt zu vertrauen.
Es lernt sein Zuhause kennen.
Und wenn du wiedergeboren bist, dann hast du ein neues Leben empfangen.
Dann hast du einen neuen Geist.
Dann ist da etwas, was in dein Leben hineingekommen ist.
Das göttliche Leben 'Zoe', das sich auch mehr und mehr ausbreitet in dir und dir verständlich macht wer du bist, und wer Gott ist.
Er ist Dein Herr der Heerscharen.
Ein Gott des Krieges gegen alle deine Feinde.
Und Er ist deine Festung.
Er ist dein Adonai Zewaoth.
Der Herr der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg!Dein Leben in dir weiß das vielleicht nicht.
Es will beachtet werden und es braucht so vieles, um gesund leben zu können.
Gott hat alles gegeben was du dazu brauchst.
Alles Gute dir!
Dienstag, November 25, 2008
Gedanken zum Advent; oder Let me entertain you :-)
Lang ist es nicht mehr hin, bis wir in die stille Zeit des Advents eintreten. Überall finden die Vorbereitungen statt.In Haupt- und Nebenstraßen werden die Lichterketten aufgehangen, Schaufenster entsprechend dekoriert.
Wir werden aufmerksam gemacht was wir alles so brauchen... Kaffeeautomaten für den schlappen Preis von 500,- Eus, Staubsauger der Sorte "Explizit zu Weihnachten", "Angebote" überschlagen sich...
Ein weiteres Weihnachtsfest steht vor der Tür, oder... uns bevor.
Wieder einmal die üblichen Fragen; wie gehen wir als Christen mit dem Brimborium um Weihnachten um?
Ist es Sünde einen Tannenbaum aufzustellen?
Wohin soll meine Spende gehen?
Wie wird der Heiligabend bei der Schwiegerfamilie?
Naja... ist vielleicht etwas übertrieben, aber so ist die allgemeine Tendenz.
Und ehrlich gesagt, geht mir der Trubel allerdings auch ziemlich gegen den Strich.
Nicht weil Kommerz stattfindet, sondern weil der Kommerz das Ruder in der Hand hält.
Ich mag das überhaupt nicht...
Und wirklich.. wer braucht schon Weihnachtsmänner?!
Nix für ungut, ich habe eben einen gekauft.... :-)
Was ich aber eben gelesen habe, fand ich echt bemerkenswert, und fast verschlägt's mir die Sprache. Lies mal:
Schoko-Jesus stößt bitter auf
Zitat Sprecherin des Erzbistums Köln:
Eine Jesusfigur aus Schokolade werde der Bedeutung des weihnachtlichen oder österlichen Geschehens nicht gerecht, urteilt eine Sprecherin des Erzbistums Köln. „Für uns ist das nur eine kitschige Darstellung.“Bitte? Soll ich jetzt lachen oder weinen?
Da überschlagen sich meine Gedanken... Was war da noch mit der süßen-Christuskindchen-in-der-Krippe Manie?! Und eine Jesusfigur wird dem weihnachtlichen Geschehen nicht gerecht? Wohl aber der Weihnachtsmann und der Osterhase, nicht wahr?
Da komme ich nun wirklich nicht mehr mit.
Überhaupt... muss darüber denn jetzt echt diskutiert werden?
Kann man diesen Gedanken an einen Schokojesus nicht einfach mal stehen lassen?
Warum gegen einen Jesus zu Weihnachten angehen?
Es macht einfach keinen Sinn...
Schließlich zeugt dieses Fest von unserem Herrn und Gott!
Ich hoffe, dass diese Form der Schokoladenfigur nicht aufzuhalten ist und sie dieses und die nächsten Jahre als Schokolawine die Haushalte stürmen wird! ...So!
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Advent! Ankunft!
Christus kam als Mensch auf diese Erde - und Er wird wiederkommen.Das ist meine Betrachtung von Advent.
Christus kommt wieder. Maranatha! Hallelujah!
Und darum freue ich mich über diese Zeit.. und genieße es sehr, den zu kennen, der mich zuerst gekannt hat.
Ich freue mich mit Ihm, so wie Er erwartungsvoll den Zeitpunkt herbeisehnt, in dem Er seine heilige, makellose Braut in die Arme schließen wird. Dann gibts eine Hochzeit!
Sie wird Ihn empfangen und wird für Seine Ankunft bereit sein.
Oh man... das wird überdimensional, das wird gigantisch sein!
Und ich hörte etwas wie die Stimme einer großen Volksmenge und wie das Rauschen vieler Wasser und wie der Schall starker Donner, die sprachen: Hallelujah! Denn der Herr, Gott, der Allmächtige, hat die Königsherrschaft angetreten! Laßt uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Off.19,6-7
Unser Friedefürst wird wiederkommen und Sein Friedensreich aufrichten. Hallelujah!
Über den Friedefürsten habe ich vor einem Jahr ein Video zum Advent hin gebastelt.
Die Musik übrigens hat mein Mann komponiert. Das Stück heißt 'Der Friedefürst'
Psalm 72,12-17
Jesus ist bereits dabei, Sein Reich aufzurichten. Wir sind heute Seine Zeugen!
Ich wünsche Dir eine besinnliche Adventszeit
und ein wirklich freudiges Fest!
Und sollte Dir auf der Fußgängerzone eine Elfe oder ein Weihnachtsmann mit Werbeprospekten in der Hand begegnen, sag ihnen einfach:
Maranatha!
geliebte Elfe, geliebter Weihnachtsmann!
Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. — Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.
Sonntag, November 09, 2008
Samstag, Oktober 25, 2008
Geborgen in Gottes Hand
In Gottes Hand sind die Tiefen der Erde, und die Höhen der Berge sind auch sein.
Die heutige Tageslosung spricht mich an und inspiriert mich zum nachzudenken.Ich war heute Abend in einigen Foren am lesen und war teilweise sehr betroffen über das Geschriebene. Menschen erzählten ihre Lebensgeschichten.
Was ein Mensch manchmal durchmacht... es gibt keine Worte dafür.
Nein- erlebtes Leid lässt sich nicht in Worte fassen.
Gott gab uns die Kreativität, die wir Menschen dazu gebrauchen, dem Unbeschreiblichen eine Form, einen Ausdruck, ein Lied zu geben. Ihm sei Dank dafür.
Aber was tun im Angesicht des Leids eines Menschen?
Ich glaube jeder von uns hat sich diese Frage schon gestellt.
Also mir geht es so, dass ich schnell versuche die Kontrolle über die Situation zu bekommen.
Mir fallen schnell Antworten ein. Und die Lösungen liegen mir auch vor Augen.
Mir ist die Ermutigung mit ins Blut gegeben worden, davon bin ich überzeugt.
Aber wenn ich den Mund öffnen will, dann spür ich in manchen Situationen, dass ich ihn besser halten sollte. Weil mein Herz es mir sagt, und mich dazu ermahnt.
Aber worum geht es dann?
Was ist zu tun?
Wie gehen wir damit um?
Ich weiß es sehr genau.. wenn ich mein Herz weiter reden lasse.
Ich gehe nochmal zum Anfang.
Was war da noch mit Kontrolle?
Was genau, will ich eigentlich kontrollieren?
Ist da etwa eine Abwehr in mir?
Ist da nicht noch etwas anderes, was bei mir anklopft?
Ja... es ist da und es stellt sich mir vor und sagt:
"Hallo, mein Name ist Teilnahme."
Und als sie von ferne ihre Augen erhoben, erkannten sie ihn nicht mehr. Da erhoben sie ihre Stimme und weinten; und jeder zerriß sein Gewand, und sie warfen Staub über ihre Häupter zum Himmel. Dann setzten sie sich zu ihm auf den Erdboden sieben Tage und sieben Nächte lang, und keiner redete ein Wort mit ihm; denn sie sahen, daß sein Schmerz sehr groß war. Hiob 2, 12-13
Ja, soviel hatten die Freunde Hiobs verstanden.
Ich glaube, dass sie nach langem Schweigen an einen Punkt kamen, wo sie das Leid Hiobs nicht mehr ertragen konnten. Darum kamen schließlich die uns bekannten Belehrungen.
Sie wollten "ihm" ja nur helfen...
Dennoch, sie sind zu Anfang, als sie das Schreckliche sahen ihrem Herzen gefolgt.
Und das spiegelt absolut das Wesen Gottes wieder.
Es geht nicht primär darum dem Leid ein Ende zu bereiten. Es steht nur selten in unseren Händen.
Das was wir tun können, ist allein die Teilnahme.
In diesen Momenten, darf der Leidende erfahren, dass er nicht allein ist.
Er darf durch uns seinem Gott begegnen.
Dieser allmächtige Gott hat ein zartes, demütiges Wesen und er macht sich mit uns eins.
Besonders in den Tiefen.
Da wo kein Mensch je freiwillig hingehen würde, dort ist er allezeit gegenwärtig.
Gott ist in den Tiefen.
Und gleichzeitig hält er die Tiefen in seinen Händen.
Wie beruhigend. Wie schützend, wenn ich selbst auch mal da hinunter muss.
Ich darf sicher sein, dass er mich hält, und dass er mit mir dort unten weilt.
Dort redet er dann mit mir und flüstert mir zu: "Ich bin da, ich halte dich!"
Und schließlich:
Ja, du zündest meine Leuchte an; der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis licht
Psalm 18,29
Ich muss mich nicht fürchten vor dem Leid.Weder in meinem noch im Leben eines anderen.
Ich darf mich fallen lassen und muss das Leid nicht kontrollieren.
Ich werde meinem Gott dort begegnen.
Und ich darf ein Zeichen sein für meinen Nächsten - dass Gott dort mit ihm ist, und ihn herausführen wird ins helle Sonnenlicht...
Dienstag, Oktober 14, 2008
Gemeinsam träumen

Jesus träumt mit.
Wer noch?
Denn so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen! Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewölks und des Wolkendunkels.
Mittwoch, Oktober 08, 2008
Ankunft in Zion
Mensch zwischen seine geschickten Finger genommen
und hat es digital restauriert. Ist diese Karte nicht einfach nur schön geworden?
Dadurch wurde ich doppelt beschenkt.
1) Die alte Fotografie an sich. Es gibt nur sehr wenige Babyfotos von mir. Sie ist vor wenigen Wochen bei Verwandten in Griechenland aus einer Tüte gefüllt mit vielen anderen dieser Familienschätze ans Tageslicht gekommen. Das Besondere daran ist, dass niemand wusste, welches Baby darauf zu sehen ist. Als ich das Foto anschaute, bekam ich einen Stups vom Heiligen Geist, der mich aufforderte, genauer hinzusehen. Plötzlich spürte ich, dass ich dieses süße Baby mit dem strahlenden Lächeln war. Abba hat mir dafür die Herzensaugen geöffnet, und ließ mich einen tiefgehenden Augenblick erkennen, wie Er mich schon als Baby liebevoll angesehen hat. Es war ein wunderschöner Moment und es fühlte sich so an, als seien nur Gott und ich allein in diesem Raum. Er hatte mich vollkommen in Seine Gegenwart geholt. In diesem innigen Augenblick, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Gefühl dafür bekommen, was Heimat bedeutet! Und ich wusste was es heißt, angekommen zu sein in meinem wahren Zuhause....
2) Das zweite Geschenk ist, wie schön die alte Fotografie nachbearbeitet und geschmückt wurde. Ich habe eine megagroße Freude, wenn ich mir dieses kleine künstlerische Werk anschaue. Das Original ist in diesem typisch antiken Sepia-Ton. Und mal ehrlich... ist das nicht ein entzückend süßes Baby?!
Ich wünsche Dir, lieber Leser
und jedem Menschen auf diesem Erdball
dass Du weißt wie sehr Du geliebt bist
und das tiefe Gefühl des absoluten
Angekommenseins in Deiner Heimat.
Dort, bei Ihm, wirst Du nie mehr hinaus gestoßen werden.
Dort ist Ankunft
Dort ist Heimat
Dort ist Zuhause
Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen,
so nimmt doch der Herr mich auf.
-Psalm 27,10-
Ein Wallfahrtslied. Als der Herr die Gefangenen Zions zurückbrachte, da waren wir wie Träumende.
-Psalm 126,1-

